Exerzitien mit P. Pius

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Jesus lebt wirklich!

Meditation zu Joh 20, 1 - 9

(von Bischof Dr. Felix Genn, Münster)

 

Wir feiern heute den wichtigsten Sonntag im Jahr, den Ostersonntag. Wir hören von der Auferstehung unseres Herrn Jesus Christus.

Vieles ist zu diesem Evangelium gesagt, gedacht und aufgeschrieben worden.

Was bedeutet es, dass die erste Person, die das leere Grab entdeckte, nicht ein Apostel war, sondern Maria von Magdala?

Dass Johannes zwar der Erste der Apostel am Grab ist, jedoch Simon Petrus der Erste, der in das Grab geht?

Was bedeuten die Leinenbinden, besonders aber das Schweißtuch, das an einer besonderen Stelle lag?

Überhaupt: Kann man die Auferstehung „sehen“?

All das sind interessante Fragen, all diese Gedanken haben Gewicht, Bedeutung und Konsequenz.

Entscheidend aber ist etwas anderes. Die erste Aussage des Evangeliums ist die Verkündigung: „Der Herr ist auferstanden! Jesus lebt!“

Die Schrift, die Propheten, Jesus selber hatten es angekündigt: Gott lässt seinen Sohn nicht im Tod. Von diesem Ereignis her entfalten sich die Heilsgeschichte, die Schrift, das Zeugnis der Jünger und die Kirche.

„Der Herr ist auferstanden!“ Unser Leben als Christen ist nur sinnvoll, wenn wir es von diesem Ereignis her verstehen.

Auch unsere Verkündigung muss von diesem Glauben ausgehen, alle anderen Fragen haben hier ihren Ursprung.

Das ist meine Erfahrung, die gerade im Alltag trägt. Wenn ich mit meinen Wünschen und Zielen nicht weiterkomme, wenn hehre Ziele zerbrechen, wenn ich mich selber als ungenügend erlebe, merke ich und spreche es mir selber zu: Jesus lebt wirklich!

Das ist die Botschaft, die Gott uns für die Welt gegeben hat.

Alles Fragen, Denken und Tun, alles Scheitern und Gewinnen, alles Leid und jede Freude stehen unter dem Versprechen, dass das Leben siegt.

Das schenkt mir Freude, das treibt mich an, anderen dieses Leben zu verkünden.

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