Exerzitien mit P. Pius

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Heilige Monika

Zwei geistliche Impulse zu ihrem Gedenktag am 27. August 

 

Erstens:

Monika, die Mutter des Augustinus, hat viel für ihren vom Glauben abgeirrten Sohn gebetet und um ihn geweint. Dazu sagte der heilige Ambrosius, Bischof von Mailand: „Ein Kind so vieler Tränen kann nicht verlorengehen.“ – Augustinus ist nicht verlorengegangen. Er hat sich bekehrt, ließ sich taufen und wurde Bischof von Hippo in Nordafrika. Er ist der große Heilige geworden.

Wenn Eltern für ihre Kinder beten – und wer immer für andere Menschen und an ihrer Stelle geduldig betet – dürfen sie ähnlich auf Erhörung hoffen. – Wenn alle Worte nichts mehr fruchten, wenn ein Kind die Vorhänge vor seiner Seele zugezogen hat und nichts mehr durchdringt, bleibt immer noch eins: das Gebet!

 

Zweitens:

Ein halbes Jahr nach der Taufe des Augustinus in der Osternacht 387 machte sich Monika in Begleitung ihres Sohnes auf die Heimreise nach Afrika. Unterwegs starb sie in Ostia an Fieber und wurde dort begraben. Augustinus schreibt ergreifend darüber in seinen „Confessiones“ (Bekenntnissen):

Der Tag kam, an dem Monika aus diesem Leben scheiden sollte. Da geschah es, dass wir, sie und ich allein beieinanderstanden, an ein Fenster gelehnt, von dem aus man in den Garten des Hauses schaute. Es war in Ostia am Tiber, wohin wir uns vor dem Menschengewimmel zurückgezogen hatten nach der Anstrengung der langen Reise. – Wir unterhielten uns allein in herzlichem Gespräch. In Gegenwart der Wahrheit fragten wir uns, wie wohl das ewige Leben der Heiligen sein wird, das „kein Auge gesehen und kein Ohr gehört hat“? – Da sagte sie: „Mein Sohn, was soll ich hier noch tun? Ich weiß es nicht, da ich in dieser Welt nichts mehr zu erhoffen habe. Eines gab es, warum ich noch eine kleine Weile in diesem Leben zu bleiben wünschte: „Ich wollte dich noch als katholischen Christen sehen, bevor ich sterbe. Gott hat mir das überreich gewährt: Ich darf sehen, wie du irdischem Glück entsagt hast und sein Diener bist. Was soll ich hier noch? – Macht euch keine Sorge um meinen Leib. Wo immer ihr seid, denkt an mich am Altar Gottes.“

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