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Wer das Kreuz annimmt, findet den Weg
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„Wo es keinen Weg gibt, bahne du einen; wo es keinen Pfad gibt, lege du
einen.“ Johannes vom
Kreuz Es gibt Wege,
die wir gerne gehen – und Wege, die uns zugemutet werden. Manchmal
stehen wir vor einem Abschnitt unseres Lebens, der uns wie eine Wand
erscheint: kein Durchkommen, kein Licht, kein Plan. Gott ruft uns
gerade dort ruft, wo wir keinen Weg sehen. Das Kreuz Christi ist nicht
nur ein Zeichen des Leidens, sondern auch ein Zeichen der Öffnung: Gott
bahnt einen Weg, wo wir keinen erkennen. Das Kreuz,
das wir tragen, ist nicht nur Last. Es ist auch
Kompass. Es zeigt uns,
wohin wir gehen sollen – nicht zurück, nicht stehenbleiben, sondern
weiter, Schritt für Schritt, durch das Dunkel hindurch. Vielleicht
ist das Kreuz, das heute auf meinen Schultern liegt, genau der Ort, an
dem Gott mir einen neuen Weg zeigen will. Nicht den
Weg, den ich geplant habe, sondern den Weg, der mich verwandelt. Herr, öffne
mir die Augen für den Weg, der aus meinem Kreuz erwächst. Lass mich
nicht fliehen, sondern vertrauen. Lass mich
nicht verzweifeln, sondern wachsen. Amen Johannes vom Kreuz (1542 – 1591)
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