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Mariä Namen - Was ihr Name uns sagt zum Gedenktag Mariä Namen am 12. September
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Maria,
wie vertraut ist mir Dein Name. Doch wofür steht er bei mir?
M - Mut.
Ja, Du hattest viel Mut, denn als der Engel zu Dir kam und
verkündete, dass Du den Sohn Gottes zur Welt bringen
solltest, wusstest Du nicht, was wirklich auf Dich zukommen
würde. Sicher hast Du geahnt, dass es für Dich nicht einfach
werden würde, dass Du viel durchstehen müsstest. Trotzdem
hast Du ja gesagt. Ich bewundere Deinen Mut und Dein
Vertrauen. Wenn mich Ängste und Zweifel plagen erbitte Du
für mich bei Gott etwas von Deinem Mut.
A - Anfang.
Du stehst am Anfang einer neuen Zeit. Gott hat mit uns
Menschen einen neuen Anfang gemacht, als er Seinen Sohn zu
uns sandte. Er hat eine neue Geschichte mit uns geschrieben
und dabei hast Du mitgewirkt. Gott macht auch mit uns immer
wieder einen neuen Anfang. Er gebe uns, dass wir, so wie Du,
bereit dazu sind.
R - Reinheit.
Du hast mit reinem Herzen ja gesagt. Du hast Dich ganz auf
den Willen Gottes eingelassen, ohne nach dem Warum zu
fragen, ohne ein Vielleicht und ohne Wenn und Aber. Du hast
nicht gefragt, was Du dafür bekommen würdest. Du hast nicht
mit Gott verhandelt und versucht, möglichst viele Vorteile
herauszuschlagen. Dein Vorbild ist es, das mich nach dieser
Reinheit des Herzens streben lässt.
I - Innerlichkeit.
Es sind nicht viele Worte, von Dir überliefert, Maria. Dass
Du den Erlöser zur Welt gebracht hast, hast Du nicht an die
große Glocke gehängt. Für alles, was Du für Jesus und damit
auch für uns getan hast, hast Du Dich nicht öffentlich loben
lassen. Aber in der Heiligen Schrift lese ich, dass Du alles
in Deinem Herzen bewahrt hast. Alles, was Du mit Deinem Sohn
erlebt und erfahren hast, hast Du in Deinem Innersten
behalten und betrachtet. So trägst Du ihn auch heute noch in
Deinem Herzen.
A - Aufbruch.
Immer wieder hast Du den Aufbruch gewagt, wagen müssen: als
Du zu Deiner Verwandten Elisabeth gingst, als Du mit Josef
nach Bethlehem zogst, als Du nach Ägypten fliehen musstest.
Bestimmt ist Dir Das nicht immer leichtgefallen. Wie oft
musstest Du dabei Vertrautes und Liebgewonnenes
zurücklassen. Ich glaube oft, alles zu wissen und zu kennen.
Doch Du zeigst mir, dass auch ich immer wieder aufbrechen
muss, um im Glauben wachsen zu lernen. Verfasser unbekannt
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