Exerzitien mit P. Pius

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Und wenn wir ...

(frei nach 1 Kor 13; 2. Lesung am 4. Sonntag im Lesejahr C)

 

… wenn wir die interessantesten Gespräche führen würden,

wo jeder beteiligt ist, wo etwas geschieht und vorwärts geht,

wo Probleme erkannt und Bedürfnisse geäußert werden,

wo man sich aufregt über Unrecht Korruption und Manipulation,

wo sich Konsequenzen ergeben und Veränderungen in die Wege geleitet werden,

 

wenn wir solch tolle Gespräche hätten,

HÄTTEN ABER DIE LIEBE NICHT,

so wäre das NICHTS!

 

... und wenn wir Führungskräfte hätten,

die sich bestens auskennen in Psychologie, Gruppendynamik, Gemeindearbeit, Gesprächsführung,

die genau wissen, wie eine Gruppe auf bestimmtes Provozieren reagiert,

die so gezielt fragen können, dass dem anderen manches bewusst wird,

die so richtig aufrütteln und zum Nachdenken bringen können,

die den Leuten ihre Situation bewusst machen können,

 

wenn wir also perfekte Leute hätten,

HÄTTEN ABER DIE LIEBE NICHT,

so wäre das NICHTS!

 

… und wenn wir noch so schöne Gottesdienste gestalten mit viel Vorbereitung und Organisation,

wenn keiner am Sonntag in der Kirche fehlte,

wenn wir sogar selber predigen würden

und viele religiöse Gespräche führen würden,

die uns wesentliche Erkenntnisse über unser Leben bringen,

 

wenn wir also beste religiöse Praxis hätten,

HÄTTEN ABER DIE LIEBE NICHT,

so wäre das NICHTS!

 

DIE LIEBE ist langsam im Urteilen und verurteilt nicht,

bejaht den anderen nicht nur um seiner Leistung willen,

will dem anderen das Beste,

kann auch andere Meinungen gelten lassen,

ist unendlich geduldig,

nörgelt nicht, wo es dem anderen nichts hilft,

kritisiert nicht hinter dem Rücken,

sagt ein offenes Wort, wo es sein muss,

taktiert nicht um des eigenen Vorteils willen.

 

DIE LIEBE glaubt alles – hofft alles – hört nie auf

 

                                                                        Autor unbekannt

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