Exerzitien mit P. Pius

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Jesus, der gute Hirt: Joh. 10, 1 - 15

 

„Ich bin der gute Hirt.

Ich kenne die Meinen und die Meinen kennen mich." (10, 14)

 

Jesus - und mit ihm Gott - kennt mich.

Er kennt mich mit meiner Lebensgeschichte,

meinem Mühen und Versagen und allen Eigenheiten.

Er kennt meine Schwäche, meine Angst,

die Niederlagen und Enttäuschungen,

mein Zögern und Zaudern.

Er kennt das Widersprüchliche und Ungereimte in mir,

alles Verdrängte und Unreife.

 

Aber er nimmt mich an.

Er sagt ja zu mir,

so wie ich bin.

 

Darum kann auch ich mich annehmen

und meinen eigenen Schatten bejahen.

Ich darf meine Grenzen annehmen,

weil ich mitsamt diesen Grenzen angenommen bin.

Und klagte mich mein Herz auch immer wieder an,

Gott ist größer. Er weiß alles. (vgl. 1 Joh 3, 19 ff)

 

Jesus, der gute Hirt,

kennt mich und liebt mich,

nicht sachlich, kühl und anonym

sondern mich ganz persönlich,

mich in meiner Einmaligkeit.

Für ihn bin ich keine Nummer,

bin weder austauschbar noch überflüssig.

Er ruft mich, mit Namen! (10. 3)

 

Und er kümmert sich um mich,

nimmt sich meiner an.

Er macht sich Sorge um mich

und sorgt für mich.

 

Bei ihm bin ich in guten Händen,

kann mich sicher und geborgen fühlen.

Ich kann vertrauen,

mich ihm anvertrauen,

mich ihm überlassen.

 

Er weiß, was mir nottut,

was mir fehlt,

was ich brauche,

was ich suche.

Ich suche Orientierung und Sinn,

bin angewiesen auf Schutz und Hilfe,

brauche Führung und Vor-sicht,

lebe von Zuwendung, Freundschaft und Vertrauen.

 

Jesus, der gute Hirt,

bietet mir eine Beziehung an,

die ins Weite führt,

die mir Raum gewährt

und mir "gute Weide" ermöglicht.

 

Von ihm her kann ich leben

in der Gewissheit

gekannt, bejaht und

angenommen zu sein.

 

 „Ich bin der gute Hirt...

ich gebe mein Leben hin für die Schafe." (10, 11.15)

 

Soviel liegt Jesus

- und mit ihm Gott -

an mir.

So kostbar bin ich ihm;

so viel bin ich ihm wert.

Er denkt nicht an sich;

es geht ihm um mich.

 

Er liebt mich mehr als sein eigenes Leben.

Nichts ist ihm zu viel für mich,

kein Weg zu weit,

kein Preis zu hoch.

 

In seiner Liebe geht er

bis zum Äußersten. (vgl. Joh. 13,1)

Er stirbt sogar,

damit ich leben kann.

 

"Er hat mich geliebt

und sich für mich hingegeben."

Gibt es eine größere Liebe,

als wenn einer sein Leben gibt

für andere? (vgl. 15, 13)

 

Der Einsatz seines Lebens,

das ist der Preis,

damit ich das Leben habe

und es in Fülle habe. (vgl. Joh. 10.10)

Aus der Hingabe seines Lebens,

aus seiner Liebe

kommt mir Heil zu,

LEBEN,

Freude und Frieden.

 

Jesus,

guter Hirt,

 

dein Hirtsein ist kein Herrschen,

es ist ein Dienen und Lieben;

es macht nicht abhängig und unmündig,

es ist bergend und heilend;

es kennt keinen Vorbehalt

und macht keine Einschränkung.

Es ist ganz und tief

Leidenschaft

für uns Menschen;

es ist unbedingte Liebe.

 

Jesus,

guter Hirt,

 

in deiner Hirtenliebe

zeigt sich Gottes unendliche Liebe,

in deinem Heils-handeln

der Heils-wille des Vaters,

"denn so sehr hat Gott die Welt geliebt,

dass er seinen einzigen Sohn hingab,

damit jeder, der an ihn glaubt,

nicht verlorengehe, sondern

ewiges Leben habe." (3, 16)

 

Fülle der Liebe!

Fülle des Lebens!

 

Jesus,

guter Hirt,

 

lass mich dir vertrauen,

lass mich an deine Liebe glauben,

wirklich glauben

und aus deiner Liebe leben.

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