Exerzitien mit P. Pius

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Maria: Lob der Gnade Gottes

(Kurzpredigt in der Festandacht am 08.12. - Maria Empfängnis)

Jeder Mensch trägt die Sehnsucht nach Ganzheit und Einssein in sich.

Wir alle aber erfahren an uns Zerrissenheit und ein tiefes Gespaltensein.

Wir leiden am Fragmentarischen, am Bruchstückhaften unseres Lebens.

Wir spüren unsere Zwiespältigkeit.

 

In Maria dürfen wir den Menschen erkennen, wie Gott ihn sich gedacht hat: ganz, makellos und schön.

Die Theologie nennt Maria: immaculata conceptio. Zu Deutsch: Das unverdorbene Konzept (des Schöpfers).

 

Gott hat Maria auf einzigartige Weise mit seiner Gnade beschenkt, weil sie Mutter seines Sohnes werden sollte, um Jesu willen, im Hinblick auf seine Menschwerdung, „um ihm eine würdige Wohnung zu bereiten“, wie es im Tagesgebet der Liturgie heute heißt.

 

Aus diesem Grund, um Christi willen, war Maria vom ersten Augenblick ihres Daseins frei von jedem Makel und frei von jeder Sünde.

Sie ist bewahrt geblieben von aller Verstrickung in das Böse.

So konnte sie voller Freude und Hingabe uns den Retter gebären.

 

Das alles ist nicht Marias eigenes Verdienst. Das ist nicht Verdienst ihrer Eltern. Es ist Erwählung. Es ist Gnade.

Mit ihrem ganzen Leben preist Maria die Herrlichkeit Gottes.

Maria, die Ersterlöste von allen Erlösten, ist ein Lob seiner Gnade.

 

Der Strafspruch über Adam und Eva ist nicht das letzte Wort Gottes. Gott setzt einen neuen Anfang. Maria ist die neue Eva.

Mit ihrem Jawort stellt sie sich ganz und gar, mit Haut und Haaren, mit Leib und Seele, ohne Wenn und Aber in den Dienst der Erlösung durch Jesus Christus.

 

Für uns ist Maria ein Hoffnungszeichen:

Größer als die Sünde ist die Gnade. Größer als alle Schuld ist die Barmherzigkeit Gottes.

Gott will auch unsere Gebrochenheit heilen.

Seit Ewigkeit sind wir erwählt, als seine Kinder zu leben.

 

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