Exerzitien mit P. Pius

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Die Emmausjünger (Lk 24, 13 - 35)

(Kurzpredigt am Ostermontag)

 

Ist Ihnen schon einmal aufgefallen, dass die Erzählung von den Emmausjüngern manche Ähnlichkeit mit der hl. Messe hat?

 

1.   Zunächst geschieht Begegnung mit dem Herrn im Wort.

Die zwei Jünger sind unterwegs, enttäuscht und niedergeschlagen.

Aber sie reden miteinander. Sie unterhalten sich über das, was sich in Jerusalem ereignet hat und was sie zutiefst bewegt.

 

Ein Dritter kommt hinzu.

Er geht mit ihnen in ihrer Trauer.

Er hört zu, fragt nach, geht auf sie ein.

Sie können sich aussprechen.

Er erklärt und deutet die Ereignisse von der hl. Schrift her.

Hoffnung keimt, Lichtstrahlen fallen in ihr Dunkel.

 

Dieser Teil entspricht dem Wortgottesdienst bei der Hl. Messe.

Das Wort Gottes möchte auch unser Herz erreichen.

Es vermag aufzurichten, zu trösten, zu befreien.

Es bringt Licht und Freude in unser Leben.

 

2.   Im zweiten Teil der Emmausgeschichte wird die Mahlfeier geschildert: Begegnung mit dem Herrn im Sakrament.

Als es Abend wird, laden die beiden Jünger den Herrn ein.

Während Jesus mit ihnen zu Tisch sitzt, nimmt er das Brot, bricht es und reicht es ihnen.

Beim gemeinsamen Mahl, am Danken und Teilen erkennen sie ihn, den Getöteten, den Geretteten, den Lebendigen.

 

Auch wir sind dem Herrn ganz nahe in jeder Eucharistiefeier.

Er selbst gibt sich uns im Brot des Lebens.

Welche Freude, welches Glück geht da von ihm aus!

 

3.   Am Schluss geschieht Aufbruch und Zeugnis.

Sie, die mutlos und gefrustet gekommen waren, stehen auf.

Noch in der gleichen Stunde kehren sie zurück mit der Botschaft:

„Christus lebt. Er ist auferstanden!“

 

Am Schluss der hl. Messe steht die Sendung:

„Geht hin in Frieden, ihr seid gesendet!“

 

Es braucht auch heute Menschen,

die mutig und unerschrocken die Gute Botschaft verkünden,

den Glauben weiter sagen und weiter tragen,

Menschen, die Zeugnis geben in Wort und Tat,

Menschen, die Zeugen der Wahrheit sind mit ihrem ganzen Leben.

 

„Ihr sollt meine Zeugen sein, damit die Welt glaubt!“

Dieser Auftrag des Auferstandenen ist gültig bis heute.

Er gilt nicht nur den Hauptamtlichen in der Kirche.

Er gilt jedem von uns.

 

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